Gewinnung von Signalmaterial

Marcus bei der Schaltkastendemontage

Gewinnung von Signaltechnik

Wie kommt man an Signale oder Stellwerksteile? Die Deutsche Bahn ist fleissig am modernisieren, es wird also viel von der alten Technik stillgelegt. Normalerweise landen alte Signale oder Stellwerke in der Signalbauwerkstatt in Wuppertal, man kann der Bahn die Teile aber dennoch abkaufen. Wenn man dies macht, muss man natürlich auch für den Transport sorgen. Wichtige Teile baut man gleich an Ort und Stelle ab, dies kann dann schnell mal zu einer eher ungewöhnlichen Gestaltung eines Sonntages werden. Nun warten in Aumühle ein Lichtsperrsignal und zwei Anschlusskästen von Gleisstromkreisen auf ihre Wiederaufarbeitung.

Private Signaltechniksammlung

Diverse Signaltechnik

Stellwerksanlagen verschiedener Bauformen

Relaisanlage DrS2-Stellwerk

Schaltschränke eines Relaisstellwerkes

Diverse Fernmeldetechnik

Prüftelefon, Zugbahnfunk, Zugmeldetelefone, Uhrenanlagen...

Ungewöhnliche Hobbys erfordern ungewöhnliche Methoden… So existiert z.B. (mindestens) eine private Sammlung von Stellwerks-, Signal- und Fernmeldetechnik im norddeutschen Raum. Diese ist noch im Aufbau, es muss noch viel gearbeitet werden bis hier mal Aussenstehende zu Besuch kommen können. Trotzdem ist es bereits erstaunlich was sich schon so alles angesammelt hat: mechanische Stellwerke, ein E43-Stellwerk, ein VES-Vierreihenstellwerk (leider ohne Verschlusskasten), ein SpDrL30-Stellpult, ein DrS2-Stellwerk inklusive der Relaisanlage, ein M43-Bahnhofsblock, diverse Signale, Einzelteile sowie ein eigener Raum nur mit Fernmelde- und Uhrenanlagen. Ich bin gespannt wie es weiter geht.

Die Feldbahn zu Gast in Schwarzenbek

Claus fährt Feldbahn in Schwarzenbek

Nach monatelangen Vorbereitungen war es nun endlich so weit: der zweite verkaufsoffene Sonntag in Schwarzenbek stand vor der Tür und wir waren mit dabei! Das Motte des Tages: “Die Eisenbahn und wir”. Schon seit einiger Zeit waren zahlreiche Schautafeln über die Eisenbahngeschichte in Schwarzenbek in den Schaufenstern der Einzelhandelsläden verteilt, zusammen mit typischen Ausrüstungsgegenständen der Bahn. Am Donnerstag kamen sowohl unsere, als auch die von uns bei den Uetersener Feldbahnfreunden geliehenen Gleise in Schwarzenbek an. Am Freitag folgten die Fahrzeuge, der Infostand und was man sonst noch so braucht wie z.B. Werkzeug. Die Freiwillige Feuerwehr hat fleissig beim Verlegen (und auch beim Abbau) der Gleise geholfen. So brauchten wir diese nur noch zu verschrauben aber nicht mehr durch die Gegend schleppen.

Am Samstag haben wir die ersten Fahrten unternommen, unseren Stand aufgebaut und die Streckentelefone, ein altes Feldtelefon der Bundeswehr nebst dazugehöriger Vermittlungsstelle, verlegt. Die Anzahl der Besucher hilt sich noch in Grenzen, aber es gab parallel auch noch ein Open-Air-Konzert in der Stadt. Am Sonntag dagegen wurden wir regelrecht überrant, es waren deutlich mehr Besucher als erwartet die sich zwischen den geöffneten Geschäften, den zahlreichen Buden und unserer Feldbahn bewegten. Auch die Händler sagten dass sie mit so viel Besuchern nicht gerechnet hätten. Eine kleine Bildersammlung gibt es in der Galerie, eine umfangreiche Sammlung bei Alfred.

Besuch im Torfwerk

Dirk und Marcus im Schienenstapel in Westerhorn

Dirk und Marcus im Bonbonladen

Feldbahngleise im Moor

Feldbahngleise im Moor

Wir wollen uns vergrößern, ein Torfwerk nördlich von Hamburg sich verkleinern. Da müsste man doch irgendwie zusammen kommen können. Nach ersten Vorverhandlungen sind wir auf einem Samstag zu Besuch gefahren um mal zu schauen was es denn alles so gibt. Abgesehen von diesem “Schaufensterbummel” war es auch ein schöner Tag mitten in der rauhen und schönen Natur Norddeutschlands – wo man morgens schon sehen kann wer abends zu Besuch kommt.

U-Bahn-Rundfahrt

Historischer U-Bahn-Wagen in Barmbek

Historischer U-Bahn-Wagen in Barmbek

Hochbahnwagen 11 von innen, Blick von der 2. in die 3. Klasse

Hochbahnwagen 11 von innen, Blick von der 2. in die 3. Klasse

Jedes Jahr zum Jahresanfang fahren wir mit historischen Wagen auf dem Netz der Hamburger Hochbahn, so auch dieses Jahr. Unterwegs waren wir mit den U-Bahnwagen 11, 220 und 8838. Diesmal ging die Fahrt von Barmbek aus über die Ringlinie, nach Mümmelmannsberg, Niendorf Nord und Teile der U1 in der Innenstadt. Es gab die “kleine Hafenrundfahrt”, also die Fahrt über die Strecke vom Rödingsmarkt zu den Landungsbrücken, Fahrten über die von regulären Zügen nicht genutzten Verbindungsstrecken zwischen Berliner Tor und Hautpbahnhof Süd U1 sowie der Verbindungskurve zwischen Schlump oben (U3) und Emilienstraße (U2). Hierzu mussten in Berliner Tor und Hauptbahnhof Nord Kopf gemacht werden, also in umgekehrter Richtung wieder abgefahren werden. Auch dies findet im normalen Betrieb nicht statt. Insgesamt waren wir gute 2 1/2 Stunden unterwegs.

Diese Fahrt war nur für Vereinsmitglieder und ihre Angehörigen. Es finden aber auch öffentliche Fahrten statt, z.B. am Verkehrshistorischen Tag im Oktober.

Bergedorfer Weihnachtsmarkt

Feldbahnfahrt auf dem Bergedorfer Weihnachtsmarkt

Lokomotive Diema DL6 mit Personenzug auf dem Bergedorfer Weihnachtsmarkt

An den vier Adventswochenenden 2010 haben wir mit einem Stand auf dem Weihnachtsmarkt in Bergedorf den Verein vertreten. In dem frisch renovierten und mit Fensterscheiben versehenen Pavillon gab es zahlreiche Informationen und Publikationen, sowie eine Fotoausstellung über die Geschichte des öffentlichen Nahverkehrs in Bergedorf. Sehr zur Freude der Kinder fuhr vom Pavillon aus bis zum Tor des Bergedorfer Schlosses unsere Feldbahn im Pendelverkehr. Gezogen wurde dieses von der Lok V23 (Diema DL6), an Wagen waren ein offener Güterwagen und ein Personenwagen im Einsatz. Weitere Wagen luden zum platznehmen ein.

VVM auf der Wirtschaftsmesse in Schwarzenbek

Am 16. und 17. Oktober hat sich unser Eisenbahnverein auf der Messe der Wirtschaftlichen Vereinigung Schwarzenbek präsentiert. So waren wir dort nicht nur mit einem Informationsstand vertreten, wir haben auch zur Freude der Kinder diese mit der Feldbahn gefahren. Leider war durch einen Planungsfehler unsere Strecke nur halb so lang geworden wie geplant da ein Stand mit Schwenkgrill auf der einen Hälfte unserer Strecke aufgebaut wurde. Über die Arbeiten hierzu gibt es ein Youtube-Video.

Dirk mit der Feldbahnlok DL6/V23 vor dem VVM Info-Stand

Lokomotive Diema DL6 mit Lokführer vor unserem Informationsstand

Besuch in Deinste

Andreas im Stellwerk Deinste

Das stillgelegte Stellwerk in Deinste

Am 3. Juli waren wir zu Besuch bei der Moorbahn Burgsittensen und beim Deutschen Feld- und Kleinbahnmuseum Deinste. Trotz einer geradezu unerträglichen Hitze von knapp 30° im Schatten verschlug es uns an diesem Samstag zuerst nach Tiste zu den Moorbahnern und danach nach Deinste zu den Feldbahnern. Wir hatten nicht nur die Gelegenheit uns zahlreiche interessante Fahrzeuge anzusehen, es ergab sich auch die Gelegenheit das schon lange stillgelegte Stellwerk in Deinste zu besichtigen.

Besuch im HamburgMuseum

Mit dem Verein hatten wir eine Veranstaltung im HamburgMuseum, da konnten wir uns einen Besuch bei der großen Modellbahnanlage dort natürlich nicht entgehen lassen. Es ist Europas größte Eisenbahn-Modellanlage in Spur 1 und wird vom Modelleisenbahn Hamburg e. V. betrieben. Hier hatten wir auch die Gelegenheit mal hinter die Kulissen der Anlage zu schauen.

Besuch der Modellbahn im HamburgMuseum

Modellbahnanlage im Obergeschoss des HamburgMuseums

Neue Donnerbüchse

Durch einen Ringtausch haben wir eine Donnerbüchse erhalten. Wagen dieser Bauart sind von 1921 bis 1931 gebaut worden, es gibt bei der Wikipedia einen Artikel hierüber. Unser Wagen stand zuletzt beim AVL in Lüneburg. Sein letzter Einsatz bei der Bahn war aber nicht mehr als Personenwagen, sondern als Stromversorgungswagen für ein elektromechanisches Stellwerk. Der Innenraum ist also komplett umgebaut worden, es fehlen sämtliche Sitze. Dafür ist der Boden verstärkt worden um Generatoren und Bleiakkumulatoren tragen zu können. Im ehemaligen Batterieraum kann man dies im Moment leider auch noch riechen. Ausserdem ist in der Seitenwand eine Schiebetür eingebaut worden. Wir planen diesen Wagen nach seiner Aufarbeitung als Museumsshop einzusetzen.

Der Wagen ist mit einem Straßenroller, einem sogenannten “Culemeyer” von Lüneburg zu uns gefahren worden, auf dem Bild hat er es bis zum Rande des Sachsenwaldes geschafft und hat nur noch etwa 400m Waldweg vor sich.

Donnerbüchse im Sachsenwald

Donnerbüchse, im Sachsenwald wartend

Besuch bei einer alten Bekannten

Seit Jahren stand bei uns die Feldbahndampflok Rbl201 herum ohne dass wir dazu gekommen wären diese aufzuarbeiten. Nun kam auch noch hinzu dass sie aufgrund ihrer ungewöhnlichen Spurweite von 690mm auf unseren Gleisen sowieso nicht hätte fahren können.

Dampflok RBL201 in Bleckede

Dampflok RBL201 in der Aufarbeitung

Im Frühjahr 2009 haben wir sie abgegeben, natürlich in der Hoffnung dass sie in ihrer neuen Heimat entsprechend restauriert wird. Am 29. Januar waren wir eingeladen sie uns mal wieder anzusehen, und um es kurz zu machen: wir waren beeindruckt wie weit die Arbeiten bereits in so kurzer Zeit gediehen sind.