Von einem stillgelegten Bahnhof haben wir Gehwegplatten erhalten. Diese sind per LKW angeliefert worden und auf die Feldbahn umgeladen worden. Nun steht inzwischen fest wo diese verbaut werden sollen, also müssen die Wagen vom Abstellgleis zur zukünftigen Baustelle verbracht werden. Dies ist jedoch leichter gesagt als getan, sind die Wagen doch teilweise mit ca. zwei Tonnen Ladegewicht nicht gerade problemlos zu bewegen. Letztendlich ging dies nur mit zwei Lokomotiven parallel: wegen fehlender Umfahrmöglichkeiten mussten die Lokomotiven sich abwechseln, je nach dem von welcher Seite aus der jeweilige Wagen gerade bewegt werden muss.
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Die Feldbahn zu Gast in Schwarzenbek
Nach monatelangen Vorbereitungen war es nun endlich so weit: der zweite verkaufsoffene Sonntag in Schwarzenbek stand vor der Tür und wir waren mit dabei! Das Motte des Tages: “Die Eisenbahn und wir”. Schon seit einiger Zeit waren zahlreiche Schautafeln über die Eisenbahngeschichte in Schwarzenbek in den Schaufenstern der Einzelhandelsläden verteilt, zusammen mit typischen Ausrüstungsgegenständen der Bahn. Am Donnerstag kamen sowohl unsere, als auch die von uns bei den Uetersener Feldbahnfreunden geliehenen Gleise in Schwarzenbek an. Am Freitag folgten die Fahrzeuge, der Infostand und was man sonst noch so braucht wie z.B. Werkzeug. Die Freiwillige Feuerwehr hat fleissig beim Verlegen (und auch beim Abbau) der Gleise geholfen. So brauchten wir diese nur noch zu verschrauben aber nicht mehr durch die Gegend schleppen.
Am Samstag haben wir die ersten Fahrten unternommen, unseren Stand aufgebaut und die Streckentelefone, ein altes Feldtelefon der Bundeswehr nebst dazugehöriger Vermittlungsstelle, verlegt. Die Anzahl der Besucher hilt sich noch in Grenzen, aber es gab parallel auch noch ein Open-Air-Konzert in der Stadt. Am Sonntag dagegen wurden wir regelrecht überrant, es waren deutlich mehr Besucher als erwartet die sich zwischen den geöffneten Geschäften, den zahlreichen Buden und unserer Feldbahn bewegten. Auch die Händler sagten dass sie mit so viel Besuchern nicht gerechnet hätten. Eine kleine Bildersammlung gibt es in der Galerie, eine umfangreiche Sammlung bei Alfred.
Neue Kabeltrasse
Langsam reicht es! Die provisorische Stromversorgung von Lehrstellwerk und Modellbahnanlage muss mal anständig gemacht werden. Es muss also gebuddelt werden, unter zwei Feldbahnstecken, dem Gleis 12 der Regelspur und dem Fußweg zu den Toiletten hindurch. Mit Sand die Grube wieder ein wenig auffüllen, das Kabel reinlegen und mit Sand bedecken, danach wieder zuschaufeln. So wird das Kabel geschont und nicht z.B. durch Steine beschädigt. Die Feldbahn war hierbei natürlich als Bauzug im Einsatz.
Frühling bei der Feldbahn
Der Frühling kommt…
…und damit auch langsam wieder angenehmeres Wetter. Die Temperaturen lagen in Aumühle zwar nur knapp über dem Gefrierpunkt, dafür aber begleitet von strahlendem Sonnenschein und wenig bis gar kein Wind. Nicht nur dass wir dadurch zahlreich Besucher auf dem Hof hatten, bei so einem Wetter macht die Arbeit auch gleich viel mehr Spaß. Clemens und Gerhard waren dabei einen der Drehschemelwagen der Feldbahn mit einem hölzernen Boden zu versehen (was bei der Holzsorte Bongossi gar nicht so leicht ist), Dirk war mit der Donnerbüchse beschäftigt, der andere Dirk mit den Achslagern des Holzkastenwagens der Feldbahn, Marcus, Andreas und Claus-Jürgen kümmerten sich um die Besucher und Walther baute an der Wechselstrom-S-Bahn.
Feldbahn kreuzt Draisine
Um von unserer normalen Feldbahnstrecke aus auf die Abstellgleise und das Baugleis auf der Betonplatte zu gelangen, muss man jeden Wagen einzeln recht aufwändig über die Weiche 2 schieben. Da hierbei auch noch eine kleine Steigung überwunden werden muss wird jeder Wagen per Lok über die Weise 2 geschoben, diese dann unter dem Zug so umgestellt dass kein Wagen entgleist und dann mit der Lok zurückgefahren. Der Wagen rollt durch die Schwerkraft dann in das andere Gleis. Um sich diese Arbeit zu erleichtern haben unsere beiden Nachwuchslokführer das extrem kurze Gleisstück an der Weiche 2 provisorisch mit fliegenden Gleisen über das Draisinengleis hinweg verlängert. Das Ergebnis: kein Problem so lange man vorsichtig fährt. Natürlich kann die Draisine so lange nicht in den Schuppen rein oder raus fahren, aber am Abend kann man die Gleise ja auch wieder abbauen. Dies ergibt schöne Möglichkeiten für den Aktionstag.
Provisorische Verlängerung der Feldbahngleise
In den kommenden Monaten soll eine Weichenverbindung zwischen den Gleisen 10 und 11 eingebaut werden. In Gleis 10 befindet sich bereits eine 2008 von uns aufgearbeitete Weiche mit preußischem Hakenspitzenverschluss, die Weiche für Gleis 11 haben wir erst seit ein paar Tagen und liegt noch in Einzelteilen zerlegt am Schuppen. Damit wir die schweren Teile transportieren können, und das sind nicht nur die Schienen sondern auch der benötigte Schotter, haben wir die Feldbahngleise bis zur geplanten Baustelle verlängert. Für solche Zwecke gibt es bei der Feldbahn die “fliegenden Gleise” welche man problemlos neu verlegen und dann auch wieder abbauen kann.
Aufräumen und wegpacken
Der Winter hat uns voll im Griff! Wir sind mitsamt der Feldbahn vom Weihnachtsmarkt zurück, nur leider ist es nicht damit getan die Fahrzeuge einfach nur ins Gleis zu stellen, sie müssen auch in ihre Schuppen gefahren oder abgeplant werden. Was bei normalem Wetter eine Arbeit von knapp einer halben Stunde ist, wird bei Schnee zu einer Aktion von etwas über drei Stunden. Auf zugeeisten Gleisen drehen die Räder der Lokomotiven durch, die Rillenschienen sind fast unpassierbar und die Weichen nur mit warmen Wasser und viel Mühe davon zu überzeugen die Lage zu wechseln.
Bergedorfer Weihnachtsmarkt
An den vier Adventswochenenden 2010 haben wir mit einem Stand auf dem Weihnachtsmarkt in Bergedorf den Verein vertreten. In dem frisch renovierten und mit Fensterscheiben versehenen Pavillon gab es zahlreiche Informationen und Publikationen, sowie eine Fotoausstellung über die Geschichte des öffentlichen Nahverkehrs in Bergedorf. Sehr zur Freude der Kinder fuhr vom Pavillon aus bis zum Tor des Bergedorfer Schlosses unsere Feldbahn im Pendelverkehr. Gezogen wurde dieses von der Lok V23 (Diema DL6), an Wagen waren ein offener Güterwagen und ein Personenwagen im Einsatz. Weitere Wagen luden zum platznehmen ein.
Kipploren aufgearbeitet
VVM auf der Wirtschaftsmesse in Schwarzenbek
Am 16. und 17. Oktober hat sich unser Eisenbahnverein auf der Messe der Wirtschaftlichen Vereinigung Schwarzenbek präsentiert. So waren wir dort nicht nur mit einem Informationsstand vertreten, wir haben auch zur Freude der Kinder diese mit der Feldbahn gefahren. Leider war durch einen Planungsfehler unsere Strecke nur halb so lang geworden wie geplant da ein Stand mit Schwenkgrill auf der einen Hälfte unserer Strecke aufgebaut wurde. Über die Arbeiten hierzu gibt es ein Youtube-Video.
Wartungsarbeiten an den Feldbahnlokomotiven
Nach einem langen und harten Winter 2009/2010 mussten dringend Wartungsarbeiten an den Feldbahnlokomotiven gemacht werden. Diese haben am 16. Mai ihren ersten Abschluss gefunden. Wir sind zwar nicht fertig, aber immerhin sind alle drei Lokomotiven wieder am laufen. Hierzu gibt es ein Youtube-Video.
Alter Schwede, nun am Eingang
Nachdem die letzte Eiszeit einen Findling bei uns auf dem Gelände hinterlassen hatte der immer irgendwie im Wege war, hat er nun am Eingang einen neuen Platz gefunden. Mit einem kleinen transportablen Kran haben wir ihn auf die Schwerlastlore der Feldbahn gehoben und dann auf den sogenannten Marktplatz, also dem Platz vor dem Schuppen, gefahren. Dort ist er auf einen Handwagen umgeladen worden und zum Eingang gefahren worden. Abladen ging dann durch die tatkräftige Unterstützung der Gravitation glücklicherweise deutlich leichter als aufladen.
Auf dem Bild machen wir gerade Pause, der Findling ist kurz vor dem Umladen auf den Handwagen.
Aufarbeitung von Feldbahngleisen
Es ist Winter, draussen liegt der Schnee hoch und man kann im Freien kaum noch arbeiten. Also holen wir die Arbeit in den Schuppen rein, zumindest mit den transportablen Gleisjochen der Feldbahn, den sogenannten “fliegenden Gleisen” ist dies problemlos möglich. Ausserdem ist höchste Zeit sie zu entrosten, zu reparieren und mit einem Schutzanstrich zu versehen. Wenn der Winter vorbei ist, können wir diese als provisorische Gleise an verschiedenen Stellen einsetzen – das muss auch nicht unbedingt bei uns auf dem Hof sein…
Besuch bei einer alten Bekannten
Seit Jahren stand bei uns die Feldbahndampflok Rbl201 herum ohne dass wir dazu gekommen wären diese aufzuarbeiten. Nun kam auch noch hinzu dass sie aufgrund ihrer ungewöhnlichen Spurweite von 690mm auf unseren Gleisen sowieso nicht hätte fahren können.
Im Frühjahr 2009 haben wir sie abgegeben, natürlich in der Hoffnung dass sie in ihrer neuen Heimat entsprechend restauriert wird. Am 29. Januar waren wir eingeladen sie uns mal wieder anzusehen, und um es kurz zu machen: wir waren beeindruckt wie weit die Arbeiten bereits in so kurzer Zeit gediehen sind.
Winter 2009/2010
Es ist Winter, wir haben Frost, überall liegt Schnee: die Feldbahn macht eine Zwangspause. Im Gegensatz zur “großen Eisenbahn” sind unsere Weichen nicht beheizt und daher eingefroren. Wir fahren wieder sobald die Temperaturen auf ihr negatives Vorzeichen verzichten und damit unsere Gleisanlagen aufgetaut sind.





















