Wie kommt man an Signale oder Stellwerksteile? Die Deutsche Bahn ist fleissig am modernisieren, es wird also viel von der alten Technik stillgelegt. Normalerweise landen alte Signale oder Stellwerke in der Signalbauwerkstatt in Wuppertal, man kann der Bahn die Teile aber dennoch abkaufen. Wenn man dies macht, muss man natürlich auch für den Transport sorgen. Wichtige Teile baut man gleich an Ort und Stelle ab, dies kann dann schnell mal zu einer eher ungewöhnlichen Gestaltung eines Sonntages werden. Nun warten in Aumühle ein Lichtsperrsignal und zwei Anschlusskästen von Gleisstromkreisen auf ihre Wiederaufarbeitung.
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Private Signaltechniksammlung
Ungewöhnliche Hobbys erfordern ungewöhnliche Methoden… So existiert z.B. (mindestens) eine private Sammlung von Stellwerks-, Signal- und Fernmeldetechnik im norddeutschen Raum. Diese ist noch im Aufbau, es muss noch viel gearbeitet werden bis hier mal Aussenstehende zu Besuch kommen können. Trotzdem ist es bereits erstaunlich was sich schon so alles angesammelt hat: mechanische Stellwerke, ein E43-Stellwerk, ein VES-Vierreihenstellwerk (leider ohne Verschlusskasten), ein SpDrL30-Stellpult, ein DrS2-Stellwerk inklusive der Relaisanlage, ein M43-Bahnhofsblock, diverse Signale, Einzelteile sowie ein eigener Raum nur mit Fernmelde- und Uhrenanlagen. Ich bin gespannt wie es weiter geht.
Die Feldbahn zu Gast in Schwarzenbek
Nach monatelangen Vorbereitungen war es nun endlich so weit: der zweite verkaufsoffene Sonntag in Schwarzenbek stand vor der Tür und wir waren mit dabei! Das Motte des Tages: “Die Eisenbahn und wir”. Schon seit einiger Zeit waren zahlreiche Schautafeln über die Eisenbahngeschichte in Schwarzenbek in den Schaufenstern der Einzelhandelsläden verteilt, zusammen mit typischen Ausrüstungsgegenständen der Bahn. Am Donnerstag kamen sowohl unsere, als auch die von uns bei den Uetersener Feldbahnfreunden geliehenen Gleise in Schwarzenbek an. Am Freitag folgten die Fahrzeuge, der Infostand und was man sonst noch so braucht wie z.B. Werkzeug. Die Freiwillige Feuerwehr hat fleissig beim Verlegen (und auch beim Abbau) der Gleise geholfen. So brauchten wir diese nur noch zu verschrauben aber nicht mehr durch die Gegend schleppen.
Am Samstag haben wir die ersten Fahrten unternommen, unseren Stand aufgebaut und die Streckentelefone, ein altes Feldtelefon der Bundeswehr nebst dazugehöriger Vermittlungsstelle, verlegt. Die Anzahl der Besucher hilt sich noch in Grenzen, aber es gab parallel auch noch ein Open-Air-Konzert in der Stadt. Am Sonntag dagegen wurden wir regelrecht überrant, es waren deutlich mehr Besucher als erwartet die sich zwischen den geöffneten Geschäften, den zahlreichen Buden und unserer Feldbahn bewegten. Auch die Händler sagten dass sie mit so viel Besuchern nicht gerechnet hätten. Eine kleine Bildersammlung gibt es in der Galerie, eine umfangreiche Sammlung bei Alfred.
Aktionstag im Mai
Unser zweiter Aktionstag dieses Jahr war leider nicht so gut besucht, zeitgleich lief in Hamburg der Hanse-Marathon. Man kann es aber auch positiv sehen: wir konnten uns um unsere Besucher deutlich intensiver kümmern. Gerade im Lehrstellwerk entwickeln sich unter solchen Bedingungen sehr interessante und intensive Gespräche.
Wir freuen uns natürlich auf den nächsten Aktionstag. Dieser ist allerdings erst im Herbst am 3. Oktober.
Besuch im Torfwerk
Wir wollen uns vergrößern, ein Torfwerk nördlich von Hamburg sich verkleinern. Da müsste man doch irgendwie zusammen kommen können. Nach ersten Vorverhandlungen sind wir auf einem Samstag zu Besuch gefahren um mal zu schauen was es denn alles so gibt. Abgesehen von diesem “Schaufensterbummel” war es auch ein schöner Tag mitten in der rauhen und schönen Natur Norddeutschlands – wo man morgens schon sehen kann wer abends zu Besuch kommt.
U-Bahn-Rundfahrt
Jedes Jahr zum Jahresanfang fahren wir mit historischen Wagen auf dem Netz der Hamburger Hochbahn, so auch dieses Jahr. Unterwegs waren wir mit den U-Bahnwagen 11, 220 und 8838. Diesmal ging die Fahrt von Barmbek aus über die Ringlinie, nach Mümmelmannsberg, Niendorf Nord und Teile der U1 in der Innenstadt. Es gab die “kleine Hafenrundfahrt”, also die Fahrt über die Strecke vom Rödingsmarkt zu den Landungsbrücken, Fahrten über die von regulären Zügen nicht genutzten Verbindungsstrecken zwischen Berliner Tor und Hautpbahnhof Süd U1 sowie der Verbindungskurve zwischen Schlump oben (U3) und Emilienstraße (U2). Hierzu mussten in Berliner Tor und Hauptbahnhof Nord Kopf gemacht werden, also in umgekehrter Richtung wieder abgefahren werden. Auch dies findet im normalen Betrieb nicht statt. Insgesamt waren wir gute 2 1/2 Stunden unterwegs.
Diese Fahrt war nur für Vereinsmitglieder und ihre Angehörigen. Es finden aber auch öffentliche Fahrten statt, z.B. am Verkehrshistorischen Tag im Oktober.
Ein Januartag im Lokschuppen
Ein normaler Sonntag im Januar im Lokschuppen Aumühle: die Temperaturen liegen nur knapp über 0°, aber immerhin liegt kein Schnee oder Eis herum und es war auch wenigstens ein bisschen hell geworden. Trotz des nicht so schönen Wetters kamen etwa 300 Besucher vorbei. Ausserdem waren wir fleissig am arbeiten: Stefan hat im Lehrstellwerk Kabel gelötet, André hat sich um das defekte Magnetventil im Schienenbus gekümmert und die Bremse an der Torflore wurde von Clemens und Leon repariert (jetzt kann der Holzaufbau da rauf). Gefahren wurde auch: die Besucher konnten auf der Feldbahn sich von Stefan, Marcus und mir durch die Gegend fahren lassen oder auf der Handhebeldraisine mit Claus-Jürgen und Winfried in Richtung Berlin fahren – zumindest die ersten paar hundert Meter… Auch das Lehrstellwerk war gut besucht, ich hatte mehrere Besuchergruppen zu Gast. Dabei war ein Elfjähriger der es ganz genau wissen wollte und hinterher sogar den Unterschied zwischen Fahrstraßenverschluss und Fahrstraßenfestlegung erklären konnte.
Ein Video von diesem Tag gibt es bei Youtube, allerdings ohne Draisinenfahrten und ohne Lehrstellwerk.
Bergedorfer Weihnachtsmarkt
An den vier Adventswochenenden 2010 haben wir mit einem Stand auf dem Weihnachtsmarkt in Bergedorf den Verein vertreten. In dem frisch renovierten und mit Fensterscheiben versehenen Pavillon gab es zahlreiche Informationen und Publikationen, sowie eine Fotoausstellung über die Geschichte des öffentlichen Nahverkehrs in Bergedorf. Sehr zur Freude der Kinder fuhr vom Pavillon aus bis zum Tor des Bergedorfer Schlosses unsere Feldbahn im Pendelverkehr. Gezogen wurde dieses von der Lok V23 (Diema DL6), an Wagen waren ein offener Güterwagen und ein Personenwagen im Einsatz. Weitere Wagen luden zum platznehmen ein.
Museums-S-Bahn ET171 082 in Aumühle
Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer hat für ihre Mitglieder und deren Familien einen Ausflug nach Hamburg organisiert. Auf dem Programm stand u.a. die Fahrt mit dem Museumszug ET171 082 des Vereins Historische S-Bahn Hamburg e.V. sowie ein Besuch bei uns im Lokschuppen Aumühle. Natürlich fand die Anreise zu uns im Museumszug statt.
Besuch in Deinste
Am 3. Juli waren wir zu Besuch bei der Moorbahn Burgsittensen und beim Deutschen Feld- und Kleinbahnmuseum Deinste. Trotz einer geradezu unerträglichen Hitze von knapp 30° im Schatten verschlug es uns an diesem Samstag zuerst nach Tiste zu den Moorbahnern und danach nach Deinste zu den Feldbahnern. Wir hatten nicht nur die Gelegenheit uns zahlreiche interessante Fahrzeuge anzusehen, es ergab sich auch die Gelegenheit das schon lange stillgelegte Stellwerk in Deinste zu besichtigen.
Besuch im HamburgMuseum
Mit dem Verein hatten wir eine Veranstaltung im HamburgMuseum, da konnten wir uns einen Besuch bei der großen Modellbahnanlage dort natürlich nicht entgehen lassen. Es ist Europas größte Eisenbahn-Modellanlage in Spur 1 und wird vom Modelleisenbahn Hamburg e. V. betrieben. Hier hatten wir auch die Gelegenheit mal hinter die Kulissen der Anlage zu schauen.
Alter Schwede, nun am Eingang
Nachdem die letzte Eiszeit einen Findling bei uns auf dem Gelände hinterlassen hatte der immer irgendwie im Wege war, hat er nun am Eingang einen neuen Platz gefunden. Mit einem kleinen transportablen Kran haben wir ihn auf die Schwerlastlore der Feldbahn gehoben und dann auf den sogenannten Marktplatz, also dem Platz vor dem Schuppen, gefahren. Dort ist er auf einen Handwagen umgeladen worden und zum Eingang gefahren worden. Abladen ging dann durch die tatkräftige Unterstützung der Gravitation glücklicherweise deutlich leichter als aufladen.
Auf dem Bild machen wir gerade Pause, der Findling ist kurz vor dem Umladen auf den Handwagen.















